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Grosses Interesse am Nationalen Zukunftstag

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Einmal ins Cockpit eines Airbus A330 steigen, das Innenleben eines Triebwerks inspizieren oder gemeinsam mit den Lernenden einen selbst programmierten Roboter über ein Vorfeld im Miniformat steuern – dies waren nur einige der Höhepunkte, welche die Kinder am Nationalen Zukunftstag bei SWISS erleben durften. 140 Kinder von SWISS Mitarbeitenden hatten am 8. November 2018 die Gelegenheit, die vielfältigen Berufsfelder bei SWISS kennenzulernen.

Gespannt auf die Reise durch die Berufswelt von SWISS

Voller Erwartungen fand sich eine grosse Schar Kinder im OPC ein, um in die faszinierende Welt der Fliegerei einzutauchen. «Der Zukunftstag ist eine von vielen Gelegenheiten, die nächste Generation auf unsere vielfältigen Arbeitsplätze aufmerksam zu machen», berichtet Christoph Ulrich, Head of Human Resources. «In der Schweiz mit dem sehr erfolgreichen dualen Bildungssystem erfolgt die Berufswahl sehr früh – da nimmt der Zukunftstag eine wichtige Rolle ein. SWISS einen Tag live zu erleben, ist auch für die Kinder unserer Mitarbeitenden etwas Besonderes.» Die Kinder durften während eines Halbtags an einer Führung in und um einen Airbus A330 in der Werft 3 einen Einblick in die Berufe der Technik gewinnen. In der anderen Tageshälfte begleiteten die 11- bis 14-jährigen Schüler ihr Mami oder ihren Papi am Arbeitsplatz. So startete also der Tag für die gespannten Kinder und erfahrenen Tourguides mit einer kurzen Busreise in den Hangar 3, wo an der offiziellen Sicherheitskontrolle bereits die einen oder anderen eigenen Reiserinnerungen geweckt wurden.

Beeindruckende Riesenvögel in der Werft 3

Allein schon der Eintritt in die Werft 3 war imposant. In dieser unglaublich grossen Halle stand unter anderem also dieser Airbus A330-300, direkt vor den Augen der staunenden Kinder. Die Maschine war nur zwei Stunden vorher von Montreal kommend gelandet und wurde eigens für den Nationalen Zukunftstag einen Tag aus dem Verkehr gezogen. Bereits am selben Abend hob das Flugzeug wieder ab nach Tel Aviv. Engagierte Flugzeugmechaniker zeigten nun den interessierten Mädchen und Jungen das Flugzeug aus nächster Nähe und erklärten viele spannende Details. So zum Beispiel die Kontrollen an Fahrwerk, Bremsen und Triebwerk. Unsere kleinen und grossen Gäste waren einerseits fasziniert von den unglaublichen Dimensionen des Flugzeugs, anderseits auch von Details wie einer Hydraulikpumpe. Sie erhielten ebenfalls Zugang zu sonst verborgenen Bereichen wie dem Avionics Compartment und dem Frachtraum.

Mitmachen in der Lehrlingswerkstatt

In kleinen Gruppen durften unsere Besucher verschiedene Posten in der Lehrlingswerkstätte besuchen. Überall gab es eine interaktive Aufgabe zum Mitmachen, Ausprobieren oder Lernen. An einer automatischen Drehmaschine schauten die Schüler zu, wie aus einem Metallrohling live ein Jo-Jo gefräst wurde, und sie konnten dieses als Andenken an den Zukunftstag mit nach Hause nehmen. Die angehenden Automatiker und Polymechaniker boten so am Arbeitsplatz einen spannenden Einblick in die beiden Berufslehren. In beiden Ausbildungen findet nach zwei Jahren Lehrlingswerkstatt eine Zwischenprüfung statt, die es den Lernenden anschliessend erlaubt, im dritten und vierten Ausbildungsjahr direkt in der Werkstatt am Puls des Geschehens praktische Erfahrung zu sammeln.

Znüni im Hangar

Zurück in der Werft 3, konnten sich unsere Gäste nach so vielen Eindrücken direkt vor dem Airbus A330-300 mit einem Znüni stärken. Eine ideale Gelegenheit für einen kleinen Austausch untereinander. «Ich will Flight Attendant werden, weil meine Mami dies auch ist», war beispielsweise zu hören.

«Meine Damen und Herren, hier spricht Ihr Kapitän»

Dann durfte der Flieger auch von innen begutachtet werden. An verschiedenen Stellen im Flugzeug konnten die Kinder einiges über die Cockpit- und Cabin-Crew-Berufe erfahren. An Bord waren Cabin Crew Members, Maîtres de Cabine und Piloten, die den Teilnehmern ihren Alltag über den Wolken näherbrachten. Es war zu erfahren, wozu der Jumpseat dient, wie in der Galley das Essen zubereitet wird, und die Kinder durften gleich selbst eine Durchsage ins Mikrofon sprechen. Quer durch die verschiedenen Buchungsklassen gelangten die Kinder bis in die First Class, wo die komfortablen Sitze mit all ihren Extras von den Kids bis ins letzte Detail getestet wurden. Schliesslich durfte jedes Kind ins Cockpit sitzen und die unzähligen Knöpfe und Hebel bestaunen. Die SWISS Piloten beantworteten viele Fragen und erzählten aus ihrem Alltag.

Vielfalt der Berufe

Mit den vielen Eindrücken im Gepäck ging die Reise für die Kinder zurück ins OPC, wo sie von einem Elternteil abgeholt wurden, um den zweiten, individuellen Halbtag am Arbeitsplatz zu erleben. Das ganze Erlebnis wurde möglich, weil viele SWISS Mitarbeitende aus HR und Technik, Tourguides, Piloten und Cabin Crew Members sich mit viel Engagement und einer tollen Zusammenarbeit für die nächste Generation eingesetzt hatten.