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Interview mit unserer Duty Station Managerin

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Ein Gespräch mit Jaleene Ciriales, SWISS Duty Station Managerin am John F. Kennedy Airport, New York.

Jaleene, was gehört so alles zu Deinem Job?

Die wichtigste Aufgabe eines Duty Station Managers besteht darin, Entscheidungen in Bezug auf die Abläufe und den Gästeservice zu treffen. Wir überwachen auch die Qualitätskontrolle und sorgen für die reibungslose Einführung neuer Abläufe innerhalb der Belegschaft, ohne dass dadurch die Sicherheit und Sicherheitsprotokolle beeinträchtigt werden. Und wir kommunizieren den ganzen Tag mit allen beteiligten Schnittstellen, z. B. Ramp, Cleaning, Security, Check-in, Gate, Dispatch, Crew, Maintenance, Catering und dem Management des JFK Terminal 4, um zu gewährleisten, dass alle Flüge reibungslos und pünktlich starten können.

Und wie lange machen Du das schon?

Vorher habe ich in San Francisco für Swissport gearbeitet. Dort war ich Supervisor für SWISS. Im April 2015 wurde ich dann unter Hallmark Aviation Services SWISS Deputy Station Manager. Im November desselben Jahres kam ich als Mitarbeiterin von SWISS und Duty Station Manager zum JFK.

Was gefällt Dir am besten an Deinem Job?

Ich arbeite gern am Flughafen: Es wird nie langweilig und der Teamgeist hier am JFK ist fantastisch.

Was sind die grössten Herausforderungen in Deinem Arbeitsalltag?

Eine der grössten Herausforderungen am JFK besteht darin, eines unserer Flugzeuge vom Gate zum Vorfeld und zurück zu bringen. LX 16, das erste Flugzeug, das hier ankommt, wird zu LX 15 und fliegt dann als letztes wieder ab. Nachdem also Gepäck und Fracht aus LX 16 abgeladen wurden, wird das Flugzeug zu einem Stellplatz geleitet. Und gegen 19.00 Uhr bringen wir es von dort zurück zum Gate. Die grösste Herausforderung besteht darin, das Ganze mit der Leitstelle von Swissport zu koordinieren, damit sowohl am Gate als auch an den Stellplätzen Wingwalker zur Verfügung stehen.

Der Winterbetrieb stellte am JFK in letzter Zeit auch eine Herausforderung dar. Und dann hattet Ihr auch noch mit einer geplatzten Wasserleitung zu kämpfen. Wie habt Ihr all das geschafft?

Von Tag zu Tag. Wir mussten komplett vergessen, wie ein “normaler” Betrieb aussieht, vor allem in der Zeit nach dem Sturm. Da uns unsere üblichen Ressourcen nicht zur Verfügung standen, mussten wir für jedes neue Hindernis je nach Situation eine Lösung finden und dabei manchmal auch sehr kreativ werden. Charmaine, Lloyd und ich haben aber eine sehr gute Arbeitsbeziehung. Wir haben uns in dieser schwierigen Woche gegenseitig geholfen zu überleben. Es war mental und körperlich sehr anstrengend. Wir haben aber viel Unterstützung vom Passenger Care Centre, dem Ground Services Care Centre, dem NOC und unseren Crew-Mitgliedern bekommen. Und die Check-in Agents des JFK genau wie die Gate-, Ramp- und Bag Room-Mitarbeiter haben alle in dieser chaotischen Situation ebenfalls einen fantastischen Job gemacht.

Letzte Frage: Was gefällt Dir am besten an Deiner Arbeit für SWISS?

Die Kameradschaft und die Teamarbeit. Es ist ganz egal, in welcher Abteilung man arbeitet oder wo auf der Welt man stationiert ist, es geht immer professionell und respektvoll zu. Wir fühlen uns wie eine Familie: Das gefällt mir an der Arbeit bei SWISS.

Text: Claudia Krahe