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Eine kulinarische Reise durch die asiatischen Metropolen – Korea, Seoul

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Südkorea, Seoul

Kimchi, Kimchi und noch mehr Kimchi: fermentiertes Gemüse «en masse» mit unglaublich viel Knoblauch, Chili, anderen Gewürzen, und das in jeder erdenklichen Art, Form und Weise! In Seoul angekommen, nur 56 Kilometer von der Grenze Nordkoreas entfernt, fühlt man sich schon fast wie auf einem anderen Planeten. Dort gibt es alles – und alles, was es nicht gibt! Es war wirklich wie in einer anderen Welt, weit weg von allem! Wem Bibimbap, Kimchi, Gimbap, Mandu und Japchae Fremdwörter sind – der sollte dies schnellstmöglich ändern! Am besten einen der vielen lokalen Märkte der Stadt besuchen, ganz egal ob gross oder klein, und sich einmal den Bauch mit den frisch zubereiteten Sachen füllen! Man sollte auf keinen Fall allergisch auf den Geruch von Fisch sein, denn der schwebt einem gern mal in die Nase! Von getrocknet bis frisch, frittiert und eingelegt. Doch bekommt man in Korea wirklich immer so viele Beilagen zu einem Gericht? Ja, das ist definitiv so! Zu einem typisch koreanischen Essen kommen meist 5–10 Beilagen dazu – die alle inklusive sind und oft nachbestellt werden dürfen, wie gewünscht. Unser Brot, Salz und Pfeffer sozusagen. Und wer schon immer einmal sorgenfrei auf den Boden spucken wollte oder im Allgemeinen gerne spuckt – Seoul wird euch gefallen, da ist das nämlich ganz normal (oder so habe ich es zumindest empfunden!). Eine Regel gibt es aber: Zuerst all das gute Essen probieren und sich dann nochmals gut überlegen, ob man diese verschiedenen Geschmäcker nicht lieber im Mund lässt (ich sage unbedingt!).

Not to miss:
• Bibimbap, Kimchi, Gimbap, Japchae, Pajeon und Mandu (Dumplings) – einfach alles probieren!
• Kwangjang Market für richtig authentischen, koreanischen Street Food.
• Namdaemun Market – ein Markt mit über 10 000 Läden, der seit dem Jahr 1414 existiert.
• Sonnenuntergang vom Hausberg Inwangsan geniessen, ca. 1 h Laufzeit vom Deoksugung Palace in der Stadt.
• Die Trendviertel Myeong-dong und Itaewon – völlig crazy, aber ein Must-see.
• Das Restaurant «Parc» in Itaewon.
• Bukchon Hanok Village! Dort unbedingt in das Bukchon Sonmandu für die besten Dumplings und Naengmyeon-Nudeln. Diese werden in einer grossen Schüssel serviert, dazu steht eine Schere auf dem Tisch bereit, mit der man beliebig grosse Stücke schneiden kann.

Wichtig zu wissen ist, dass…
• … Taxis in Seoul sehr billig sind und man so am schnellsten von A nach B kommt – jedoch immer den Zähler anmachen lassen, damit man nicht abgezockt wird.
• … Google Maps in Südkorea nicht funktioniert. Einfach nach der koreanischen App fragen und man ist auf der sicheren Seite.
• … die meisten jungen Leute gutes Englisch sprechen, eher ältere Leute jedoch kaum ein Wort. Ein Übersetzer mit den wichtigsten Wörtern ist also vorteilhaft!
• … die Südkoreaner sehr stolz auf ihr Land und ihre Kultur sind und man diese nie respektlos behandeln sollte.
• … man in Südkorea das Alter nicht ab 0 Jahren, sondern ab 1 Jahr zu zählen beginnt. Wer bei uns also 30 ist, ist in Korea schon 31.
• … man einen Koreaner oder eine Koreanerin eigentlich nie direkt nach dem Alter fragt.

 

Text: Nadia Damaso
Bild: Nadia Damaso & Tanja Wüthrich