Sie sind im Begriff eine externe Seite zu öffnen. Deren Inhalte sind möglicherweise nicht für alle Benutzer verfügbar.

Eine kulinarische Reise durch die asiatischen Metropolen – Japan, Tokio

Auf English lesen

 

Die Schweizer Food-Bloggerin und Kochbuchautorin Nadia Damaso, ist für SWISS in die asiatischen Metropolen gereist und hat sich durch traditionelle als auch unkonventionelle Gerichte geschlemmt.

Im ihrem ersten Beitrag über ihre Reise stellt sie euch die kulinarischen Highlights der japanischen Hauptstadt Tokio vor.

Japan, Tokio

Ein Land, das voller Klischees und, noch viel mehr, voller Überraschungen steckt! Man muss es einfach einmal selbst erlebt haben, um zu realisieren, dass sich die Japaner nicht nur von Sushi ernähren, Grossstädte wie Tokio so ordentlich und ruhig sind wie Zürich an einem Sonntag, Mundschütze nicht wegen der Luftverschmutzung getragen werden, sondern bei den Frauen vor allem, um ihr ungeschminktes Gesicht zu bedecken, jede Klobrille – egal, ob im Shoppingcenter oder draussen im Park – beheizt ist (und dies in der Schweiz unbedingt auch eingeführt werden müsste!), der frische Fisch zum Beispiel vom grössten Fischmarkt der Welt – dem Tsukiji-Fischmarkt – einem richtiggehend auf der Zunge vergeht, die Fischherzen und -innereien von den Japanern aber genauso genossen werden, die Ramen-Suppe in Japan schon fast eingebürgert ist, obwohl sie ursprünglich aus China stammt, frisch gemachte Soba-Nudeln etwas vom Besten überhaupt sind, das Herstellungsverfahren von Sake – dem japanischen Reiswein – vergleichbar mit dem Bierbrauen ist, der Grüntee und Matcha-Tee unvergleichlich gut sind, die beliebten Onsen-Bäder – gespeist von einer natürlichen heissen Quelle – nur nackt betreten werden dürfen, die Sumoringer gleichzeitig so beweglich sind wie ein Gummiband, so stark wie Herkules und jede Mahlzeit so viel essen, wie Obelix es könnte, dass Bohnen in praktisch jedes Dessert gehören und Japan abgesehen von all dem leckeren Essen einfach ein unglaublich spannendes, sympathisches und vielseitiges Land ist!

 

Not to miss

  • Tsukiji-Fischmarkt Tokio, der weltweit grösste und bekannteste Fischmarkt. Täglich werden mehr als 2000 Tonnen Meeresfrüchte gehandelt.
  • Kaiseki Dinner mit Onsen-Bad und Übernachtung in einem Ryokan, typischer japanisch geht nicht!
  • Zuschauen bei einem Sumotraining – Staunen und Unterhaltung zugleich.
  • Wenn die Zeit reicht, von Tokio mit dem Shinkansen nach Itoigawa fahren. An der Küste geniesst man frisch gefangene Krabbe, von da eine halbe Stunde Fahrt mit dem Auto entfernt hat es in den Bergen sogar im April noch einen Meter Schnee.

 

Wichtig zu wissen, dass …

  • ein Übersetzer sehr von Vorteil ist, da man mit «Konichiwa» allein nicht sehr weit kommt.
  • Drängeln ein absolutes Fremdwort ist und man nie in der Öffentlichkeit die Nase schnäuzen sollte.
  • der Reis aus Anstandsgründen bis zum letzten Korn aufgegessen werden sollte.
  • die Preise vergleichbar sind mit denen in der Schweiz.
  • SWISS täglich direkt nach Tokio fliegt und einen super Service bietet.
  • die Kirschblütenzeit von Ende März bis Anfang April eine der schönsten ist – man jedoch umgeben von Touristen ist.
  • man Hotels einige Monate im Voraus buchen sollte, da es sonst schwierig ist, eine einigermassen gute Unterkunft zu bekommen.
  • man die Schuhe vor jeder Stufe oder jedem Absatz ausziehen muss (Schnürsenkel sind also nicht sehr vorteilhaft).
  • man alles probieren sollte, was einen durch seinen Geruch anzieht – erst dann merkt man, ob man etwas mag oder nicht mag!
  • man so viele Fotos wie möglich macht, genauso wie es die Japaner tun, wenn sie in Europa sind!

 

Text: Nadia Damaso
Bild: Nadia Damaso & Tanja Wüthrich