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Zürich – Leben am Wasser

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Zürich ist die Stadt am Wasser. Der glasklare Zürichsee und zwei Flüsse, die fröhlich mitten durch die Stadt sprudeln, bereichern das Stadtbild sowie das Leben der Zürcher.

Es fliesst, plätschert und sprudelt in Zürich. Nicht ohne Grund nennt man Zürich auch die Wasserstadt. Mit dem tiefblauen Zürichsee und den beiden Flüssen Limmat und Sihl, die mitten durch die Stadt fliessen, hat sie sich diesen Titel verdient. Aus über 1200 Brunnen können Durstige jederzeit bedenken- und kostenlos bestes Trinkwasser geniessen und 17 Freibäder am See und an den Flüssen sorgen an heissen Tagen für Abkühlung. Kein Wunder, spielt sich der Zürcher Sommer immer am, im oder auf dem Wasser ab.

Zürichs Badekult

Die Zürcher lieben ihre Freibäder, die sie liebevoll «Badis» nennen. Den Bäderkult haben die Römer begründet, als sie am heutigen Weinplatz vor 2000 Jahren ein erstes öffentliches Bad errichteten. Als die körperliche Hygiene immer mehr an Bedeutung gewann, begannen in Zürich die Badehäuser aus dem Boden zu schiessen. Hier durften die Zürcher – selbstverständlich nach Geschlecht getrennt – eine Stunde pro Person baden. Bis heute wird die Geschlechtertrennung in zwei Bädern aufrechterhalten: Tagsüber geniessen Frauen in der «Frauenbadi» am Stadthausquai ein Sonnenbad mit Blick aufs Grossmünster. Das älteste Kastenbad der Stadt wurde 1837 als kleines «Badhaus für Frauenzimmer» erbaut. Das Flussbad am Schanzengraben wiederum gewährt tagsüber ausschliesslich Männern Zutritt zur kleinen Badeoase. Abends verwandeln sich aber auch diese zwei Bäder – wie viele andere in der Stadt – in kultige «Badi-Bars». Nach Einbruch der Dämmerung treffen sich hier Männer und Frauen zum gemütlichen Tagesausklang am glitzernden Wasser. Die «Badi-Bars» dienen unter anderem auch als Bühnen für Konzerte, Lesungen, Theater und Partys.

Events am Wasser

Mit dem Baden ist es in Zürich aber noch längst nicht getan. Unzählige Veranstaltungen finden in der Nähe des kühlenden Wassers statt: das Kino am See oder der «Filmfluss» im Flussbad Unterer Letten, Stadtführungen auf dem Stand-up-Paddle-Board oder Sightseeing an Bord der Limmatschiffe «Felix» und «Regula» benannt nach den Zürcher Stadtheiligen. Zur Tradition geworden ist auch das alljährliche Limmatschwimmen. Tausende Badefanatiker lassen sich an diesem Sommertag 2 Kilometer weit vom Frauenbad beim Stadthausquai bis zum Flussbad Oberer Letten mitten durch die Stadt treiben. Ein beliebter Anlass, da das Schwimmen auf dieser Strecke normalerweise strengstens verboten ist.

Nahrhaftes aus dem See

Auch für das leibliche Wohl sorgt das in Zürich omnipräsente Wasser. Unzählige Restaurants entlang des Zürichsees bieten frischen Fisch an und das Zürcher Bier Turbinenbräu wird mit reinstem Zürichwasser gebraut. Was wären die Zürcher nur ohne ihr Wasser?

Text: Gretta Bott

 

 

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